Gil Scott-Heron ist tot

„The Revolution will not be televised“, erklärte Gil Scott-Heron Ende der 60er Jahre in einer seiner berühmten Spoken Word Darbietungen, die als Vorstufe des Sprechgesangs – des Rhythm And Poetry (Rap) – angesehen werden. Scott-Heron ließ die Politik, den Protest und die Philosophie der Straßen in seine Songs einfließen. Ein explosives Gemisch aus Funk, Jazz, Blues und natürlich Soul, das der schwarzen Bevölkerung in den USA und weltweit ein Sprachrohr verlieh. Gruppen wie Grandmaster Flash & the Furious 5, Public Enemy und die spätere Native Tongue Bewegung haben auf seine Vorarbeit aufgebaut. Erst im letzten Jahr feierte Scott-Heron mit I’m New Here (2010) sein viel gefeiertes Comeback nach 16 Jahren ohne Albumveröffentlichung. Auf einer Europareise sei der Wegbereiter des Rap schwer erkrankt, berichtete eine Freundin des Sängers der Nachrichtenagentur AP. Nach seiner der Rückkehr ist Gil Scott-Heron gestern in einem Krankenhaus in New York im Alter von 62 Jahren gestorben. Rest in Peace!

Gil Scott-Heron – Me And The devil

Andreas Margara (28. Mai 2011)

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