4. März 2015: Murs live @ Karlstorbahnhof Heidelberg

•20. Februar 2015 • Hinterlasse einen Kommentar

Murs

Beflügelt von Maydays eklektischen Beats fliegt uns die neue Scheibe Mursday um die Ohren wie ein knallbunter Cartoon. Die Chemie zwischen den Kollaborateuren stimmt, sie scheinen sich gegenseitig in ihrer Hyperaktivität hochzuschaukeln. Das passt zum Thema, denn einen richtigen Mursday feiert man mit den Kumpels auf der Piste: Von untreuen Frauen bei „You Again“ über Sexfantasien wie bei „Bitcoin Beezy“ und Clubtracks wie „Brand New Get Up“ ist alles dabei, was Männern Spaß macht, die mal einen Abend Auszeit von Political Correctness und ihren Freundinnen haben. Das könnte leicht unangenehm machohaft werden, doch mit cleveren Wortspielen und reichlich Augenzwinkern kriegt Murs die Kurve und schlittert mit jedem Track gerade noch so vom dünnen Eis herunter. Da Murs im Karlstorbahnhof schon bewiesen hat, dass er auf der Bühne von allen Rappern mit die meisten Hummeln im Arsch hat, dürfen sich alle Fans von klassischem US Rap auf einen gehörigen Abriss am Mittwochabend freuen!

Wann: 4. März 2015, 21 Uhr

Wo: Karlstorbahnhof Heidelberg

Eintritt / Tickets 16,40 €

9.02.15: Slimkid3 & DJ Nu-Mark live @ Karlstorbahnhof Heidelberg

•6. Februar 2015 • Hinterlasse einen Kommentar

numark

Durch die jahrelange Action mit The Pharcyde und Jurassic 5 haben Slimkid3 und DJ Nu-Mark ihre Connections zur goldenen Ära des Hip Hop zementiert. Während Nu-Mark 2012 mit seinem Soloprojekt „Broken Sunlight“ und Produktionen für vielbeschäftigte MCs ins Rampenlicht getreten ist, hat Slimkid3 eine kleine Auszeit genommen und steppt nun fresher als je zuvor ans Mic. Den jüngeren Fans ist der Name Nu-Mark vielleicht kein Begriff, aber jeder ist schon zu „What’s Golden“ auf einer Party abgegangen – wahrscheinlich einer der fettesten Beats aller Zeiten. Auf dem Album mit Slimkid3 knüpft er vom Sound her direkt an den alten Tagen an, und sein Partner in Crime packt Flows aus, die man seit den 90ern nur noch selten gehört hat.

Wann: 9. Februar 2015, 21 Uhr

Wo: Karlstorbahnhof Heidelberg

Eintritt / Tickets: AK 18€, VVK 15€

30.01.15: Damu the Fudgemunk live @ Alte Feuerwache Mannheim

•26. Januar 2015 • Hinterlasse einen Kommentar

damu

Gepackt und nicht mehr losgelassen hat DAMU THE FUDGEMUNK das rhythmische Zusammenspiel von Kicks und Snares auf dem Höhepunkt der Boom-Bap Ära. Diese Zeit inspirierte ihn nachhaltig.
Erste Freestyle- & Beatsessions im eigenen Keller führten zu Auftritten im Park und auf der Strasse, bis zur Arbeit in diversen Studios und einer wachsenden Fangemeinde. Letzendlich auch zur Anerkennung von Größen wie Marley Marl, Pete Rock, DJ Spinna und DJ Premier.
Heutzutage ist Damu ein Tausendsassa in der HipHop Welt: DJ, Produzent, MC und Multi-Instrumentalist. Außerdem Miteigentümer von Redefinition Records. Erinnert man sich an den Sound der Boom Bap Pioniere, transportieren die Produktionen von Damu mehr als die Summe seiner Einflüsse. Er steht nicht in ihrem Schatten sondern auf ihren Schultern: progressive Beats für diejenigen, die wissen, wie HipHop klingen sollte.

Wo? Alte Feuerwache Mannheim

22:00 Uhr: Damu the Fudgemunk

Eintritt Konzert: AK 10€ (Ticket)

Link zum Facebook-Event

#BackpackersTribute auf Instagram

•5. Januar 2015 • Hinterlasse einen Kommentar

Von Mannheim in die Metropolen (und verschlafenen Nester) der Welt: Backpackers Tribute findet ihr ab sofort auch bei Instagram unter der Hashtag-Suche #BackpackersTribute.

News zu den anstehenden Partys und Events gibt’s weiterhin hier: facebook.com/BackpackersTribute

Bildschirmfoto 2015-01-02 um 21.25.26

17.01.2015: Backpackers Tribute mit Double D, DJ Blastar und Fader Lustig

•2. Januar 2015 • Hinterlasse einen Kommentar

DoubleD

A journey thru three decades of HipHop: Drei Generationen von DJ’s präsentieren Rap-Tracks aus ihrem jeweiligen Jahrzehnt.

Line-up

80’s Rap: DJ Funky Fresh Double D (Offenbach)
90’s Rap: DJ Blastar (Mannheim)
2000 und weiter: DJ Fader Lustig (Mannheim)

Host: Lookey

Eintritt: 6 €
Einlass: 23 Uhr, GENESIS Mannheim (68519 MA-City: H7, 15)

Event bei Facebook

1.12.2014: Talib Kweli live in der Alten Feuerwache Mannheim

•21. November 2014 • Hinterlasse einen Kommentar

talib

Geboren 1975 in Flatbush, New York, interessierte sich Talib Kweli bereits in jungen Jahren für Sprache und Ausdrucksformen, schrieb Theaterstücke, Gedichte und Kurzgeschichten. Später studierte er experimentelles Theater an der New York University, wo er auf einen Geistesverwandten namens Dante Smith traf, später bekannt als Mos Def. Die beiden verband die Liebe zum Hip-Hop, 1998 veröffentlichten sie das Album „Black Star“ auf Rawkus.
Mit „Gravitas“ erschien jüngst das sechste Solo-Album von Talib Kweli, das zehnte insgesamt.

Wo? Alte Feuerwache Mannheim

Beginn: 20 Uhr

Eintritt Konzert: AK 25 € (Tickets)

Link zum Facebook-Event

The Robert Glasper Experiment (Alte Feuerwache Mannheim)

•31. Oktober 2014 • Hinterlasse einen Kommentar

Olin-Glasper2

Robert Glasper ist ein Doppelagent. Getarnt als Jazz-Pianist hat sich die Keyboard-Koryphäe zum heimlichen Lieblingsproduzenten von HipHop-Recken wie MF Doom, Common, Mos Def oder Jay-Z gemausert. Einen Grammy für das beste R&B-Album holte Glasper sich letztes Jahr noch für Kooperationen mit Bilal und Erykah Badu ab. Beim Enjoy Jazz Festival trat er in Quartett-Formation als The Robert Glasper Experiment auf.

“Double Booked” lautet der Titel von Robert Glaspers drittem Album – passenderweise schlug der Jazz-Pianist aus Houston, Texas gleich doppelt in Mannheim auf. Nachdem Glasper, der selbst an der renommierten High School for the Performing and Visual Arts in Houston studiert hat, im Rahmen des Enjoy Jazz Festivals mittags einen Workshop an der Popakademie für Studierende abgehalten hatte, spielte er abends in Begleitung von Mark Colenburg (Drums), Derrick Hodge (Bass) und Multi-Instrumentalist Casey Benjamin in der Alten Feuerwache auf.

Den Soundcheck verlegte die entspannte Vierer-Kombo um den sympathischen Glasper kurzerhand in die eigentliche Show und stimmte sich zum Intro ganz gemächlich über ein J-Dilla-Arrangement ein. Einen ersten Einblick in sein variationsreiches Effekte-Repertoire lieferte Benjamin mit einer ersten Vocoder-Einlage, für die er das Saxophon beiseite legte und sich die Keytar umschnallte.

Komplexe Klangbilder

Mit einer eklektischen Mischung, die Einflüsse aus Jazz, Neo-Soul, HipHop, Gospel und R&B verbindet, improvisiert das Robert Glasper Experiment komplexe Klangbilder. Völlig unverblümt wagt sich das Quartett dabei an Stücke von Nirvana, Radiohead oder David Bowie heran und interpretiert sie neu. Mit der hypnotischen Coverversion von Daft Punks “Get Lucky” konnte Glasper an diesem Abend jedoch nur vereinzelt beim äußerst heterogenen Publikum punkten.

Von der eigenen Vielseitigkeit gehemmt

Angeführt vom umtriebigen Sound-Tüftler Benjamin, der sein Saxophon mit Effektpedal nach Belieben variierte, über Mark Colenburg, der mit seinem elektrischen Drum-Set unterschiedlichste Snare-Sounds erzeugte, verliehen die Instrumentalisten jedem Song eine völlig neue Personalität. Der virtuose Vierer klang deshalb vielmehr nach acht Leuten auf der Bühne. Doppelt besetzt statt doppelt gebucht. Gelegentlich schienen die Musiker an diesem Abend jedoch regelrecht über ihre eigene Vielseitigkeit zu stolpern.

Immer wieder tauchte Glaspers Jazz in HipHops Dunstkreis und förderte innovativ-inszenierte Cover, wie zum Beispiel das atmosphärische The Light von Common zutage. Nach knapp zwei Stunden mündete die sehr verspielte aber nicht immer hörerfreundliche Jazz-Session in seine letzten Blue Notes. Nicht alle Zuschauer hatten bis zum Ende ausgeharrt.

 
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.